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Nach langer Zeit mal wieder neue Infos

Wie haben ein paar stressige Tage hinter uns und oft schlechtes Internet. Nun aber endlich die Infos.Verteilaktion:Da sich Pläne in Kambodscha grundsätzlich änderen, kam es auch hier anders als Gedacht. Geplant War unsere Päckchen gemeinsam mit einem Arzt und der Kinderheimleiterin Lisa in einer kleinen Schule zu verteilen. Eine Stunde vor dem Treffen schickte Lisa uns eine Mail mit: Bitte dringend melden wir haben eine Planänderung. NA SUPER schon wieder eine Änderung. Wir versuchten sie irgendwie zu erreichen, was ohne Kambodschanisches Handy garnicht so einfach ist! Zum Glück War es nichts dramatisches sondern nur eine andere Schule die aber weit weit mehr Kinder hatte als die geplante, sodass viele Kinder leer ausgingen. Die Kinder hatten Pause als wir auf den Hof liefen, 100te Kinder liefen auf uns zu und lächelten uns an und versuchten mit uns zu sprechen. Wir konnten uns kaum vom Fleck rühren. Mit 70 Kindern gingen wir in ein Viel zu kleines Klassenzimmer. Der Arzt den wir dabei hatten fing an den Kindern zu erklären wozu eine Zahnbürste wichtig ist und wie man sie benützt. Für deutsche Verhältnisse spräche er echt leise. Hinten konnte man kaum etwas verstehen. Dazu kam das die Kinder draußen noch sehe laut waren. Für Kamnodschander ist das leise reden auf die ferne aber normal, scheinbar verstehen sie es. Nachdem der Arzt fertig erklärt hat, kam ein Kind vor und machte nach was er erklärte. Und so ging es auch mit den anderen Utensilien. Als wir die Sachen verteilten strahlten die Ki deraugen und jedes einzelne Kind bedankte sich. Anschließend besuchten wir die Klinik Motomefix von Chibodia. Es ist ein kleiner Klinikraum unmittelbar an der neuen Müllhalde. Ihr könnt euch garnicht vorstellen wie es dort gerochen hat. Die Menschen dort leben auf ganz verschmutzen Boden und um die Häuser herum sieht es auch nicht besser aus. Die Klinik hat immer nur einmal in der Woche geöffnet. Da kommen dann überwiegend Patienten mit Atemwegserkrankungen. Kein Wunder bei den Giftstoffe in der Luft. Unser nächster Besuch War in einem befreundeten Kinderheim vom Chibodia. Diese haben ein großes Grundstück für ihr Kinderheim gekauft und da ein Kinderheim aufgebaut. Auf diesem Grundstück wird im.Moment die neue Klinik Motomedix gebaut. Sobald sie fertig gebaut ist, wird der Klinikraum von der Müllhalde dort hin ziehen. Im neuen Haus wird es einen normalen behandlungsraum und eine Gynäkologie geben.Zum Schluss von diesem foCh anstrengenden Tag wollten wir noch auf die Müllhalde. Leider dürfen weiße Menschen dort nicht mehr hin. Die Kambodschaner haben Angst, dass die Informationen über die Müllhalde und das Leben dort, in die westlichen Länder kommt und somit die Turis abschreckt. Wir gingen so weit wie wir durften an die Müllhalde heran. Halt mussten wir an einer Menschengruppe machen, die alten Plastikmüll im Fluss auswaschte und aufhing. Der Gestank von der Müllhalde war richtig beißend. Trotz des Gestanks War es schade für uns nicht weiter zu dürfen. Schließlich waren ja dort eigentliCh die Menschen die wir mit Hühnern beschenken wollten. Aber in Kambodscha läuft eben nichts nach Plan. Nach diesem ereignisreichen Tag freuten wir uns dann endlich zurück in unsere Unterkunft zu kommen.Der nächste Tag - an neu JahrUnser Neujahr starteten wir mit einem nicht ganz so glücklichen Thema. Wir besuchten die Killing Fields und das S21 (ein Foltergefängnis) Von diesem Tag wird es keine Bilder geben. Wir konnten uns beide nicht vorstellen mit der Kamera durch diesen Tag zu gehen. Viele andere taten dies, doch für uns War es eine Sache des Respekt gegenüber dem Land und den vielen verstorbenen. So liefen wir also durch eine Massengrabstätte. Unter uns starben tausende von Menschen. Din Monition um die Menschen zu töten War zu teuer. Also behalfen sich die roten Ghmere eben mit Gegenständen wie: Bambusstöcke, Äxte oder Eisenstanfagen, was sie eben so hatten. Ich glaube die genaueren Infos dazu, darf sich wer will aus dem Internet ziehen. Während wie so durch die Grabstätte liefen, konnten wir uns die Informationen per Kopfhörer anhören. Es War eine sehr bedrückende Stimmung. Zu den Informationen die schon schrecklich waren, schauten aus dem Boden kleiderstücke heraus, teilweise lagen auch Knochen und Zähne auf dem Boden. Da der Boden dort ziemlich arbeitet, kommen immer mehr skelette und kleiderreste aus dem Boden. Zum Schluss kamen wir an die Gedenkstätte, zu der sogenannten "stupa" darin waren auf 17 Stockwerke tausende von Schädeln und Knochen aufgebahrt. An den Schädeln sah man, wie welcher getötet wurde. Sehr abschreckend und befremdlich. Solche Stupa gibt es im ganzen Land verteilt, wo man eben Massengräber gefunden hat. Noch sind längst nicht alle gefunden. S21 Ist ein grausames Gefängnis. Hier liefen wir ganz ohne Informationen von Folterzimmer zu Folterzimmer. Ich denke es ist ganz gut, keine tiefgehenden Informationen gehabt zu haben. In jedem der Folterzimmer, War ein Bild, wie der Zustand des Zimmers war, als die Vietnamesen das Gefängnis befreiten. In fast allen Zimmern, waren es nur Leichen, die sie auffanden. Es muss ein schreckliches Bild und noch ein schrecklicher Geruch gewesen sein. Bis heute sieht man noch, das in den Boden eingezogene Blut an sehr sehr vielen stellen. Das War unser Neujahr. An einem.anderen Tag waren wir in einem Kriegsmuseum. Ich kann euch sagen, das ist was ganz anderes als in Deutschland. Bis auf die Mienen und Tretmienen, durfte man alles anfassen. Hier begleitete uns unser Tuk Tuk Fahrer und erzählte uns ein bisschen was. Spannend War zu sehen, wie locker er mit dem Kriegs Thema umging. Er lief auf die Waffen zu, lachte und sagte, kommt lasst uns Fotos machen. So hielten wir wohl zum ersten Mal eine echte Schusswaffe in der Hand. Von allen am Krieg beteiligen Ländern waren die Waffen, Monition und der Fuhrpark ausgestellt. Ein spannender Mittag war es.

unser-kambodscha am 4.1.16 08:19

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